OAL-GS Sportlerehrung 2026 – Ein starkes Jahr für unsere Gleitschirmflieger!

Beeindruckende Streckenflüge, jede Menge Flugstunden und ein hervorragender 8. Platz in der 1. Bundesliga: Bei unserer Sportlerehrung am Samstag, den 24. Oktober 2026, blickten wir gemeinsam auf eine erfolgreiche Flugsaison zurück. Neben den sportlichen Höchstleistungen standen natürlich auch die Freude am Fliegen, der gemeinsame Austausch und die Ehrung unserer erfolgreichsten Pilotinnen und Piloten im Mittelpunkt.

Über 3.000 Flüge und mehr als 56.000 XC-Kilometer

Die Zahlen der Saison 2026 können sich wirklich sehen lassen! Insgesamt 114 OAL-GS-Pilotinnen und -Piloten haben ihre Flüge im DHV-XC eingereicht und dabei beeindruckende Leistungen erzielt:

  • 3.035 eingereichte Flüge
  • 3.969 Stunden in der Luft
  • 132.533 tatsächlich geflogene Kilometer über Grund
  • 56.049 gewertete XC-Kilometer

Besonders erfreulich: Sowohl die Anzahl der eingereichten Flüge als auch die Flugstunden und XC-Kilometer konnten gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Unser meistgenutztes Fluggebiet war erneut der Buchenberg mit 862 Starts, gefolgt vom Tegelberg mit 553 und dem Breitenberg mit 351 Starts.

Auch bei der Flugaktivität gab es beeindruckende Zahlen: Kurt Balduin führte die Statistik mit unglaublichen 200 Flügen an. Dahinter folgten Tobias Edelmann mit 155 und Helmut Gronegger mit 139 Flügen.

OAL-GS XC-Vereinsmeisterschaft: Starke Leistungen und beeindruckende Strecken

Ein Höhepunkt des Abends war die Ehrung der erfolgreichsten Streckenpilotinnen und -piloten unserer vereinsinternen XC-Wertung. Hier zählt der beste nach DHV-XC-Regeln gewertete Flug der Saison von einem zugelassenen Startplatz im Vitalen Land beziehungsweise von der Jöchelspitze.

Gesamtwertung

1. Platz: Martin Petz – 294,4 km

Mit einem beeindruckenden Flug vom Tegelberg am 2. Mai 2026 sicherte sich Martin den Sieg. Ganze 9 Stunden und 48 Minuten war er unterwegs – eine herausragende Leistung und gleichzeitig der weiteste in der Auswertung aufgeführte Flug der Saison!

2. Platz: Wilhelm Roth – 156,3 km

Wilhelm erflog sich am 26. Juni vom Breitenberg aus mit einer Flugzeit von 6 Stunden und 40 Minuten den zweiten Platz.

3. Platz: David Starke – 159,0 km

David startete am 30. Juli an der Jöchelspitze und war 6 Stunden und 50 Minuten in der Luft. Damit sicherte er sich den dritten Platz in der Vereinswertung.

Damenwertung

1. Platz: Nadya Petz – 138,2 km

Nadya gelang am 9. August ein großartiger Streckenflug vom Tegelberg. Nach 4 Stunden und 50 Minuten Flugzeit standen 138,2 XC-Kilometer auf dem Konto – und damit der Sieg in der Damenwertung!

2. Platz: Hendrikje Kühl – 170,0 km

Hendrikje überzeugte mit einem starken Flug vom Hahnenkamm am 30. Juli. In knapp fünf Stunden erflog sie 170 Kilometer und belegte damit den zweiten Platz.

3. Platz: Edith Geiger – 76,2 km

Edith komplettierte das Podium mit ihrem Flug vom Breitenberg am 18. Juni, bei dem sie 4 Stunden und 56 Minuten unterwegs war.

Herzlichen Glückwunsch an alle Platzierten zu diesen tollen Leistungen!

DHV-XC-Jahreswertung: Martin Petz und Edith Geiger vorne

Auch in der allgemeinen DHV-XC-Gleitschirmwertung konnten unsere Vereinsmitglieder überzeugen.

In der Gesamtwertung über alle Schirmklassen belegte Martin Petz mit 1.026 Punkten den ersten Platz, gefolgt von Helmut Gronegger mit 867 und Heiko Winkler mit 774 Punkten.

Bei den Damen setzte sich Edith Geiger mit 481 Punkten durch. Hendrikje Kühl erreichte mit 408 Punkten den zweiten Platz, dicht gefolgt von Nadya Petz mit 407 Punkten.

Diese Ergebnisse zeigen einmal mehr, wie breit unser Verein im Streckenflug aufgestellt ist.

1. Bundesliga: OAL-GS sichert sich Platz 8!

Auch als Mannschaft haben wir 2026 wieder bewiesen, dass die Ostallgäuer Gleitschirmflieger zu den starken Vereinen Deutschlands gehören.

Seit unserem Aufstieg 2018 sind wir ununterbrochen in der 1. Gleitschirm-Bundesliga vertreten. In der Saison 2026 konnten wir uns gegenüber dem Vorjahr um zwei Plätze verbessern und den hervorragenden 8. Platz erreichen!

Insgesamt beteiligten sich 24 unserer Pilotinnen und Piloten an der Bundesliga-Wertung. An 27 von 29 möglichen Wertungswochenenden kamen 73 Flüge mit insgesamt 5.795 Kilometern in die Wertung.

Eine starke Gemeinschaftsleistung, denn in der Bundesliga zählen nicht nur einzelne Spitzenflüge, sondern vor allem die regelmäßige Beteiligung und das Zusammenspiel vieler engagierter Piloten.

Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit ihren Flügen zu diesem Ergebnis beigetragen haben!

Spaß und Herausforderung bei unseren Spezialwertungen

Neben den klassischen Streckenflugwertungen sorgen unsere vereinsinternen Challenges für zusätzliche Motivation und Abwechslung.

Spezialaufgabe A – „Flieg über Deinen Schatten“

Bei dieser Challenge geht es nicht darum, wer die weiteste Strecke fliegt, sondern wer seine persönliche Bestleistung am stärksten verbessern kann.

Andreas Eltrich sicherte sich in diesem Jahr den Sieg! Er steigerte seine bisherige Bestleistung von 18,7 km auf beeindruckende 63,8 km – eine Verbesserung um satte 241 %!

Eine großartige Leistung, die zeigt, dass es beim Streckenfliegen nicht nur um absolute Kilometer geht, sondern vor allem darum, über sich selbst hinauszuwachsen. Herzlichen Glückwunsch, Andreas!

Spezialaufgabe B – „Aquarium fliegen“

Bei dieser Challenge geht es nicht darum, möglichst weit zu fliegen, sondern möglichst lange in der Luft zu bleiben – und das mit einem A- oder B-Schirm innerhalb eines Radius von zehn Kilometern rund um den Startplatz.

Christian Dreer sicherte sich in diesem Jahr den Sieg! Am 2. Mai 2026 blieb er vom Breitenberg aus beeindruckende 4 Stunden und 42 Minuten in der Luft, ohne sich dabei weiter als 5,33 Kilometer vom Startplatz zu entfernen.

Eine tolle Leistung, die zeigt, wie viel Ausdauer, Thermikgespür und fliegerisches Können auch auf kleinem Raum gefragt sind. Herzlichen Glückwunsch, Christian!

Punktlande-Challenge – Präzision trifft Glück!

Auch bei unserer beliebten Punktlande-Challenge war in diesem Jahr wieder einiges geboten! Insgesamt wurden 112 erfolgreiche Punktlandungen von 29 Piloten dokumentiert. Davon fanden 75 am Buchenberg und 37 am Tegelberg statt.

Besonders zielsicher zeigte sich Kurt Balduin, der mit unglaublichen 38 Punktlandungen die Wertung deutlich anführte. Dafür wurde er mit einer besonderen 10-Euro-Gleitschirmflieger-Sondermünze ausgezeichnet. Auf den weiteren Plätzen folgten Uli Tausch und Ingo Kalmayer mit jeweils 13 Punktlandungen.

Doch damit nicht genug: Kurt war auch beim Dokumentieren besonders fleißig! Mit 20 hochgeladenen Videos sicherte er sich ebenfalls den ersten Platz und durfte sich über eine weitere 10-Euro-Sondermünze freuen. Dahinter folgten Markus Vedder mit 12 und Tobias Edelmann mit 8 Videos.

Neben der Treffsicherheit spielte auch das Glück eine Rolle! Unter allen dokumentierten Punktlandungen wurden am Glücksrad dreimal 25 Euro verlost. Jede erfolgreiche Punktlandung bedeutete dabei ein Los im Lostopf.

Unsere Glücksfee Anika durfte das Glücksrad drehen und zog die drei glücklichen Gewinner:

Kurt, Norman und Felix

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und ein großes Dankeschön an alle, die bei der Challenge mitgemacht, fleißig den Punkt getroffen und ihre Landungen dokumentiert haben!

Gemeinsam erfolgreich – gemeinsam in die nächste Saison!

Unsere Sportlerehrung hat einmal mehr gezeigt, wie viel Begeisterung, Engagement und fliegerisches Können in unserem Verein steckt.

Ob entspannter Hausbergflug, persönliche Bestleistung, stundenlanges Thermikkurbeln oder anspruchsvoller Streckenflug – jeder einzelne Flug trägt zu einem aktiven und lebendigen Vereinsleben bei.

Wir gratulieren allen Siegerinnen und Siegern sowie allen Platzierten ganz herzlich zu ihren Erfolgen!

Ein großes Dankeschön geht auch an alle Pilotinnen und Piloten, die sich an unseren Wettbewerben beteiligt, ihre Flüge eingereicht und damit zu unserer erfolgreichen Saison beigetragen haben.

Wir freuen uns schon jetzt auf viele schöne gemeinsame Flugerlebnisse, spannende Strecken und neue persönliche Bestleistungen in der Saison 2027!

Eure Ostallgäuer Gleitschirmflieger e.V.

Dolomiti Super Fly am Tegelberg – ein besonderer Turnpoint im Ostallgäu

In diesem Jahr durften wir Ostallgäuer Gleitschirmflieger e.V. einen ganz besonderen Teil des Dolomiti Super Fly betreuen: den nördlichsten Wendepunkt des Rennens am Tegelberg.

Das Dolomiti Super Fly ist ein internationales Hike-and-Fly-Rennen, bei dem sich die Teilnehmer ausschließlich zu Fuß und mit dem Gleitschirm durch die Alpen bewegen. Gestartet wurde am Sonntag um 10 Uhr in Levico Terme. Von dort führte die Route über mehrere vorgeschriebene Wendepunkte, über den Alpenhauptkamm bis zu uns nach Schwangau und anschließend wieder zurück in die Dolomiten.

Bereits am Montag kurz nach 15 Uhr erreichten die ersten drei Teilnehmer unseren Turnpoint. Zieht man die vorgeschriebene Nachtruhe ab, waren sie zu diesem Zeitpunkt gerade einmal rund 18 Stunden aktiv im Rennen und hatten zwischen den vorgeschriebenen Wendepunkten bereits etwa 262 Kilometer Luftlinie zurückgelegt – ausschließlich zu Fuß und mit dem Gleitschirm.

Ein Montag mit besonderer Stimmung

Das Wetter spielte mit und so fanden auch einige Zuschauer den Weg zum Tegelberg. Besonders schön war die Stimmung beim Eintreffen der Teilnehmer: Mit lautem Kuhglockengeläut wurden die Athleten am Turnpoint empfangen.

Bis zum Montagabend hatten es insgesamt 14 Teilnehmer zu uns geschafft. Der letzte erreichte den Turnpoint gegen 19:45 Uhr.

Für uns als Verein war es beeindruckend, das Renngeschehen nicht nur über das Livetracking zu verfolgen, sondern die Teilnehmer tatsächlich persönlich in Empfang zu nehmen. Gerade weil bis zuletzt oft unklar war, ob jemand aus der Luft oder zu Fuß ankommen würde, blieb es den ganzen Tag spannend.

Am Montagmorgen wurde außerdem unser Interview zum Dolomiti Super Fly bei Radio Schwaben ausgestrahlt. So konnten wir nicht nur das Rennen, sondern auch unseren Sport und unseren Verein einer größeren Öffentlichkeit näherbringen.

Frühstart am Dienstag

Am Dienstag ging es bereits früh weiter. Gegen 6:30 Uhr erreichte Silvia als erste Frau unseren Turnpoint. Gegen 13:30 Uhr folgte mit Tamara die zweite Frau.

Bis zum Dienstagabend hatten es insgesamt 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bis zu uns an den Tegelberg geschafft.

Der letzte sportliche Moment bei uns hätte kaum spannender sein können: Falko Staps, der erste deutsche Teilnehmer an unserem Turnpoint, erreichte uns nach einem beeindruckenden Schlussspurt nur etwa zwei Minuten vor 20 Uhr.

Ein tragisches Ende

Während der letzten Kilometer von Falko erreichte uns bereits die Nachricht vom tödlichen Unfall von Rémi Bourdelle.

Unmittelbar nach Falkos Ankunft wurde das Rennen abgebrochen.

Dieser Moment hat alles Sportliche natürlich sofort in den Hintergrund treten lassen. Unsere Gedanken sind weiterhin bei der Familie, den Freunden, dem Support-Team und allen Beteiligten des Rennens.

Viel Unterstützung rund um den Turnpoint

Trotz des tragischen Endes bleiben uns viele besondere Begegnungen und positive Eindrücke in Erinnerung.

Die Rückmeldungen der Teilnehmer zu unserem Turnpoint waren durchweg positiv. Besonders gefreut hat uns, dass offenbar wirklich alles gepasst hat – vom Empfang über die Organisation bis hin zur Park- und Übernachtungssituation.

Möglich war das nur durch die gute Unterstützung vor Ort. Ein herzliches Dankeschön geht daher an die Tegelbergbahn und die Tourist Information Schwangau für die unkomplizierte Zusammenarbeit, die Unterstützung bei der Organisation, die Unterbringung der Supportteams, die Öffentlichkeitsarbeit sowie die eingerichtete Sonderparkzone.

Auch die vorbereiteten Begrüßungstaschen für die Teilnehmer waren eine schöne Geste und kamen sehr gut an.

Für uns Ostallgäuer Gleitschirmflieger war es etwas ganz Besonderes, einen offiziellen Wendepunkt dieses internationalen Rennens betreuen zu dürfen und einige der besten Hike-and-Fly-Piloten der Szene direkt in unserem Fluggebiet zu erleben.

Wir werden die besondere Atmosphäre am Tegelberg, die vielen Begegnungen und die tolle Zusammenarbeit in sehr guter Erinnerung behalten.

Info zum Mitglieder- und Gästeservice

Aufgrund von Urlaub ist unserer Mitglieder- und Gästeservice in den kommenden zwei Wochen bis 02.07.2026 nicht erreichbar. Alle Anfragen sowie Neueintrittsanträge können daher erst nach unserer Rückkehr bearbeitet werden. Wir bitten um euer Verständnis.

Hike & Fly im Alpbachtal – schwitzen, warten, fliegen

OAL-GS e-V.: Hike & Fly im Alpbachtal

Unsere Hike & Fly Vereinsausfahrt führte uns dieses Mal ins wunderschöne Alpbachtal nahe dem Zillertal. Organisiert wurde die Tour von Tomasz – und wer Tomasz kennt, weiß: Da wird nichts dem Zufall überlassen.

Um 11:30 Uhr trafen wir uns an der Talstation der Reitherkogelbahn. Neben Tomasz waren neun weitere motivierte Ostallgäuer Gleitschirmflieger am Start, alle mit Rucksack, Schirm und der Hoffnung auf einen schönen Flugtag. Bevor es losging, gab es zunächst eine ausführliche Einweisung zum Landeplatz. Tomasz erklärte uns die wichtigsten Punkte, mögliche Anflüge und worauf besonders zu achten ist.

Anschließend ging es zu Fuß hinauf Richtung Reither Kogel. Auch hier zeigte sich die gute Vorbereitung: Tomasz hatte die Wege zum Startplatz bereits vorab erkundet und erklärte uns unterwegs an den Abzweigungen genau, welche Varianten möglich waren. Irgendwann teilte sich die Gruppe auf. Die einen wählten den gemütlicheren Weg, die anderen entschieden sich für die sportlichere Variante.

Bei sommerlichen Temperaturen kamen wir schließlich am Startplatz an. Der Ausblick war traumhaft, die Stimmung gut – nur der Wind hatte offenbar andere Pläne. Der blies uns erst einmal kräftig entgegen. Also gab es auch hier eine gründliche Startplatzeinweisung durch Tomasz, bevor wir es uns in der Sonne bequem machten und hoffnungsvoll auf bessere Bedingungen warteten.

Wir genossen den Blick ins Alpbachtal, die Wärme und die gemeinsame Zeit am Berg. Nur der Wind ließ sich nicht so recht beeindrucken. Gegen 16 Uhr war immer noch keine wirkliche Besserung in Sicht. Also beschlossen wir, wieder Richtung Tal zu laufen – mit der Hoffnung, auf den tiefer gelegenen Wiesen vielleicht doch noch startbare Bedingungen zu finden.

Der Weg führte uns am unteren Rand des Startplatzes vorbei. Dort fühlte sich der Wind plötzlich deutlich schwächer an. Also blieben wir stehen, beobachteten weiter und fragten uns: Ist das nur ein kurzer Moment – oder meint es der Wind jetzt doch noch gut mit uns?

Und tatsächlich: Die Warterei wurde belohnt. Nach kurzer Zeit passten die Bedingungen, und plötzlich ging alles ganz schnell. Wir machten uns startbereit, während auch einige einheimische Piloten auftauchten. Dann hieß es endlich: raus in die Luft.

Der Flug entschädigte für das Warten. Gemeinsam konnten wir den Hangwind mit eingelagerten Thermiken nutzen und ein Stück weit das Alpbachtal entlang soaren. Nach der schweißtreibenden Wanderung und der Geduldsprobe am Startplatz fühlte sich das natürlich besonders gut an.

Zum Ausklang trafen wir uns im Biergarten nahe des Landeplatzes an der Talstation. Dort wurde der Tag noch einmal ausführlich besprochen – wie es sich gehört. Am Ende waren sich alle einig: Es war eine rundum gelungene Ausfahrt mit schöner Wanderung, guter Stimmung, etwas Geduldsspiel und einem umso schöneren Flug.

Ein herzliches Dankeschön an Tomasz für die Organisation, die Vorbereitung der Wege und die umsichtigen Einweisungen. Wir freuen uns schon auf die nächste Tour!

OAL-GS XC Königswinkel am Breitenberg: Gemeinsamer Flugtag mit viel Freude, coolen Flügen und Wissensvermittlung

OAl-GS XC Königswinkel am Breitenberg im Mai 2026

Für Samstag, den 9. Mai, organisierte der Verein rund um Heiko erneut das XC Königswinkel Fliegerevent, an dem Astrid und ich erstmals teilnahmen.

Beim Streckenfliegen stehen wir noch am Anfang und waren uns zunächst unsicher, ob so ein Event der richtige Rahmen für uns ist. Heiko stellte aber klar: Alle sind willkommen, egal ob Anfänger*in oder Profi. Genau dafür gibt es solche Veranstaltungen. Bereits das Briefing am Vorabend per Teams war voller wertvoller Tipps zu Wetter, Flugrouten, Start- und Landeplätzen.

Die Wetterprognose war zunächst durchwachsen. Nach nächtlichem Regen trafen sich dennoch rund 40 Pilot*innen an der Talstation der Breitenbergbahn. Nach einem kurzen Briefing ging es zum Startplatz Brandplatz. Dort hieß es zunächst warten, beobachten und Erfahrungen austauschen. Die Thermik entwickelte sich langsam, gleichzeitig bestand später Gewittergefahr.

Unser einziges Ziel war simpel: sauber starten und schauen, was möglich ist. Astrid startete vor mir, ich musste meinen ersten Versuch wegen einer eingeklappten Front abbrechen. Beim zweiten Versuch klappte es und ich fand mit Heikos Tipps erste Thermik am Breitenberg. Bald schraubten wir uns über Ostlerhütte und Gipfel nach oben. Dieses Gefühl, bekannte Berge plötzlich von oben zu sehen, war überwältigend.

Wir entschieden uns für eine kleinere Route Richtung Vilser Kogel. Immer wieder halfen uns Thermikfunde weiter. Gleichzeitig mussten wir Wind, Lee-Seiten und Wetterentwicklung im Blick behalten. Besonders schön war es, Astrid zwischendurch wiederzufinden und gemeinsam zu kreisen. Später wurde die Thermik jedoch sehr stark und ich wurde kurzzeitig in Wolkennähe eingesaugt, was mir deutlich zeigte, dass es Zeit zum Landen wurde.

Am Ende blieb ein großartiger Flugtag voller Lernerfahrungen. Einige Pilot*innen schafften sogar die große Forggensee-Runde. Beim gemeinsamen Ausklang in Buching wurde klar, wie viel Herzblut im Verein steckt. Unser Dank gilt besonders Heiko und dem Vorstand für die professionelle Organisation. Für uns steht fest: Wenn es zeitlich passt, wollen wir künftig häufiger dabei sein.

Den ausführlichen Artikel könnt ihr auf Millas Blog lesen.

Autorin: OAL-GS Mitglied Milla Schütz